Nach Abschluss der letzten erfolgreichen Vibrationstests in Dübendorf im Januar standen die vergangenen Wochen für Solar Impulse im Zeichen des Umzugs in den neuen 2000m²-Hangar in Payerne. Von der dortigen Basis der Schweizer Fliegerstaffel in der Nähe des Neuenburger Sees wird Solar Impulse in den kommenden Wochen zu ersten längeren Testflügen mit dem Prototypen HB-SIA mit bis zu 1.000 Metern Flughöhe aufbrechen - zunächst bei Tag, dann bei Nacht. Gerade erteilte der Bundesrat per Sondergenehmigung grünes Licht für die ersten Nachtflüge: 22 davon wird Solar Impulse pro Jahr absolvieren dürfen – um zu beweisen, dass es möglich ist, auch bei Dunkelheit allein mit der gespeicherten Kraft der Sonne in speziellen Batterien zu fliegen. Für die ersten Testflüge des HB-SIA bietet Payerne ideale Bedingungen. Dank des neuen Hangars mit einer Breite von 25 und einer Länge von 85 Metern wird sich der Prototyp für künftige Ausflüge auf das Rollfeld leichter manövrieren lassen als in Dübendorf, und auch die im Vergleich zum internationalen Flughafen Klothen/Zürich geringen Flugbewegungen im Luftraum über Payerne sprechen für den neuen Standort. Mitte März, sobald der Prototyp, der für den Umzug in mehrere überdimensionale Einzelteile zerlegt wurde, wieder zusammengesetzt ist, wird es losgehen – mit den ersten solaren Testflügen.