Um zu verstehen, welche besonderen Erwartungen an uns als Finanzunternehmen gestellt werden, und um unsere Positionen darzulegen, stehen wir in regelmäßigem Dialog mit unseren Anspruchsgruppen. Dabei erhalten wir wichtige Impulse für mehr Nachhaltigkeit in unserer Geschäftstätigkeit, lernen neue Ideen und Praxiskonzepte kennen und fördern so auch die Akzeptanz für unser Tun.
Über den etablierten regelmäßigen Dialog mit unseren Aktionären im Rahmen unserer Investor Relations-Aktivitäten und der jährlichen Hauptversammlung hinaus verfolgen wir eine Dialogstrategie, die aus drei Elementen besteht: Wir planen und organisieren eigene Veranstaltungen zu zentralen Nachhaltigkeitsthemen, wir wirken in nachhaltigkeitsorientierten Initiativen mit und beteiligen uns an Foren und Veranstaltungen und wir suchen bei ad hoc aufkommenden Themen das direkte Gespräch mit einzelnen Gruppen bzw. organisieren eigene Dialogformate.
Das Thema nachhaltige Finanzprodukte stand im Mittelpunkt unserer Dialogveranstaltung in Berlin. Dort diskutierten wir mit Vertretern von Ratingagenturen, Nachhaltigkeitsexperten und Teilnehmern unseres Hauses über neue Entwicklungen auf dem Markt nachhaltiger Produkte.
Die Deutsche Bank war Gastgeber eines Stakeholder-Workshops der Global Reporting Initiative (GRI), bei der es um eine bessere Integration von sozialen Themen in den Indikatorenkatalog der GRI ging. Beteiligt waren NGOs und Unternehmensvertreter. Auch nahmen wir 2010 wieder am Bankendialog teil, zu dem die Nichtregierungsorganisation urgewald einlud. 2011 stellten wir die Plattform für diesen Austausch bereit. Darüber hinaus diskutierten wir mit nationalen und internationalen Organisationen wie Greenpeace und BankTrack zu Themen in den Bereichen Kernkraft, über kontroverse Waffensysteme, Agribusiness, Öl und Gas sowie Bergbau.
2011 planten wir weitere Dialogveranstaltungen mit all unseren Anspruchsgruppen. Im Rahmen unserer Mitgliedschaft wurden wir zudem Gastgeber des UNEP FI/VfU Roundtable 2011.