Wir unterstützen diverse Initiativen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten. In Expertengruppen, in Verbänden der Kreditwirtschaft und bei gesetzgebenden Institutionen und Regulatoren leisten wir zudem inhaltliche und personelle Unterstützung.
Mit unserer politischen Arbeit in Berlin, Brüssel, London und Washington D.C. beteiligen wir uns an den Bemühungen um eine Stärkung der regulatorischen Rahmenbedingungen im Bankgeschäft. Schwerpunkt der weltweiten Reformvorhaben sind die neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften, die Verbesserung der Marktinfrastruktur sowie die Entlohnungsstrukturen.
Die Bank engagiert sich zudem für ein nachhaltiges Risikomanagement und eine verbesserte Corporate Governance. Außerdem implementieren und unterstützen wir Maßnahmen, mit denen die Widerstandsfähigkeit der Finanzmärkte und -institutionen in Krisensituationen erhöht werden kann. Wir stehen in ständigem Dialog mit Regierungen, Aufsichtsbehörden und Parlamenten über die Bewältigung der Finanzkrise.
Wir unterstützen die Forderungen nach mehr Transparenz und Verantwortlichkeit auf den Finanzmärkten. Ein globaler regulatorischer Dialog und eine international abgestimmte Regulierung sind nach unserer Auffassung unerlässlich, um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den einzelnen Finanzmärkten zu vermeiden. Darüber hinaus engagieren wir uns auch weiterhin für die langfristige Stärkung der Finanzmärkte. Dazu zählen die Förderung des Finanzplatzes Deutschland, die Integration der europäischen Finanzmärkte und die Vertiefung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen.

Die Bedeutung des europäischen Gesetzgebungsprozesses für die Finanzbranche nimmt stetig zu. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, fungiert die EU-Repräsentanz der Deutschen Bank in Brüssel als Bindeglied zwischen dem Konzern und den EU-Institutionen. Die Repräsentanz bringt unsere Markterfahrung in den Prozess der politischen und regulatorischen Entscheidungsfindung auf europäischer Ebene ein.