Anspruch der Deutschen Bank war und ist es, den notwendigen Personalabbau sozialverträglich zu gestalten und die betroffenen Mitarbeiter bei der notwendigen Neuorientierung durch geeignete Maßnahmen wie etwa Workshops bestmöglich zu unterstützen.
Von den Marktverwerfungen besonders betroffen war das Investment Banking, in dem wir im Berichtsjahr 641 Mitarbeiter abgebaut haben, nach einem stärkeren Beschäftigungsrückgang 2008. Dies wirkte sich vor allem auf die Finanzzentren London, New York und Hongkong aus.
Im Konzernbereich PCAM wurde die Zahl der Vollzeitkräfte von 32.645 (2008) um 1.997 auf 30.648 (2009) verringert. In ausgewählten Regionen und Märkten haben wir die Kapazitäten zurückgefahren, beispielsweise in den USA im Unternehmensbereich AWM sowie in verschiedenen Ländern im Unternehmensbereich PBC. Hier hatten wir im Oktober 2008 ein Wachstums- und Effizienzsteigerungsprogramm eingeleitet.
In unserem Infrastrukturbereich, in dem global die konzerninternen Dienstleistungen erbracht werden, ging per saldo die Beschäftigung um 771 Personen zurück. Darin spiegelt sich, dass die Zahl der Mitarbeiter in unseren Bearbeitungszentren in Indien, auf den Philippinen, in Großbritannien und in den USA um rund 1.000 gewachsen, aber an den übrigen Standorten um rund 1.800 gesunken ist.
Die Altersstruktur unserer Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr fast gleich geblieben, ebenso die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit, die 2009 bei 10,1 Jahren liegt.
Auch unsere internationale Ausrichtung ist unverändert: Wir sind mit unseren Standorten in 72 Ländern präsent, unsere Mitarbeiter stammen aus 139 Nationen.
Derzeit absolvieren in Deutschland insgesamt 1.429 Nachwuchskräfte ihre Berufsausbildung in der Bank. Weltweit haben wir 771 Hochschulabsolventen eingestellt.



