
Die durch die Bankenkrise ausgelöste Kritik an den Vergütungssystemen und -praktiken nehmen wir sehr ernst. Wir haben deswegen neue Vergütungsstrukturen eingeführt und orientieren uns dabei an den Prinzipien für eine risikoorientierte Vergütung, die das Financial Stability Board (FSB) vorgelegt hat und die durch die G20-Länder als Leitlinien anerkannt wurden. Zu diesen FSB-Prinzipien haben wir uns bereits für das Jahr 2009 durch die Unterzeichnung einer Selbstverpflichtungserklärung verpflichtet. Außerdem haben wir unsere bereits bestehenden Kontroll- und Steuerungsstrukturen ausgebaut und verbessert.
Darüber hinaus haben wir einzelne Elemente der Vergütungssysteme überprüft, die das Verhältnis einzelner Vergütungselemente zueinander (fix/variabel; kurzfristig/langfristig), die Kennzifferlogiken unter Berücksichtigung von Risikoaspekten sowie die Möglichkeiten einer Rückforderung von Teilen der Vergütung bei Misserfolgen (Malus) umfassen.
Über unser Belegschaftsaktienprogramm „Global Share 2008“ wurden unseren Beschäftigten in Deutschland zuletzt im November 2009 zehn Gratisaktien zugeteilt. Am 1. April 2010 ist ein neuer globaler Aktienkaufplan in Kraft getreten, der in stärkerem Maße dem Gedanken der Mitarbeiterbeteiligung entspricht.
Wir bieten unseren Mitarbeitern in Deutschland ein aus drei Säulen bestehendes Modell der betrieblichen Altersvorsorge:
2009 haben wir begonnen unseren Deutsche Bank Pensionsfonds ausschließlich nach ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien anzulegen und wollen diese Art der Anlage langfristig ausbauen.
Mehr Informationen zu unseren Altersvorsorgeangeboten in unserem Finanzbericht 2009