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2009: Fortschritte bei den Bemühungen im Bereich regenerative Energien
Die Klimawandelstrategie von Global Banking gewann 2009 deutlich an Fahrt. Das verdankt sich so genannten „Clean Tech“-Deals, die im EMEA-Wirtschaftsraum um 100% zunahmen, und Gewinnsteigerungen von über 20% bei allen M&A- und ECM-Transaktionen.
Charles Bryant, Chef im Bereich Erneuerbare Energien bei Global Banking, spricht von einem zunehmenden Bewusstsein für Umweltthemen. Dies habe sich beispielsweise bei der kürzlich von der Deutschen Bank ausgerichteten Telefonkonferenz gezeigt, an der 79 Kunden teilnahmen, von denen viele in ihren jeweiligen Unternehmen sehr wichtige Positionen bekleiden.
2009 fand außerdem das DB Leadership Forum statt, dessen Schwerpunkt auf den Chancen und Herausforderungen des Klimawandels lag und das von unseren Kunden als großer Erfolg betrachtet wurde. „Bei diesen Events fand zwischen uns und unseren Kunden ein sehr wertvoller Austausch statt“, sagt Bryant.
Bei Global Banking wurde im Februar 2009 ein virtuelles, global vernetztes Team gebildet, das für die Themen Clean Tech und Regenerative Energien zuständig ist. Das Team konzentrierte sich darauf, für eine breite Palette von Kunden, für die der Klimawandel von Bedeutung ist, Möglichkeiten zur Gebührenerhebung , Marktanteile und einen unkomplizierteren Zugang zu der Erneuerbare-Energien-Plattform zu entwickeln. „Es herrschen zwar nach wie vor kleine Transaktionen vor, aber in der wichtigsten Zielgruppe von Global Banking entwickelt sich ein zunehmender Bedarf“, fügt Bryant hinzu.
Bryant rechnet für den Zeitraum 2010-2011 mit einer Konsolidierungswelle bei Unternehmen im Sektor Erneuerbare Energien, in deren Zug große Unternehmen kleinere Institutionen aufkaufen. Und mit dem wachsenden Bewusstsein für den Klimawandel werden immer mehr Unternehmen, darunter auch viele, die mit dem Thema Erneuerbare Energien eigentlich nichts zu tun haben, Projekte in diese Richtung starten. „Für uns wird es in Zukunft eine ganze Reihe Gelegenheiten geben, und wir gelten als einer der Marktführer in diesem Bereich“, sagt Bryant.
Das nächste große Ereignis ist das Klimawandeltreffen in Mexiko City, das noch dieses Jahr stattfinden wird. „Viele Leute waren von den Ergebnissen in Kopenhagen enttäuscht, aber wir gehören zu den Menschen, die das Glas als ‚halb voll’ betrachten. Ich rechne damit, dass bei dem nächsten Treffen konkretere Ergebnisse erzielt werden.“
Klimakonferenz in Kopenhagen
Die „Kopenhagener Erklärung“ hat bei vielen Beobachterinnen und Beobachtern der Verhandlungen Enttäuschung hervorgerufen.
Nichtsdestotrotz werden in der Erklärung viele Punkte angesprochen, die für eine Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels von zentraler Bedeutung sind.
In einer kurzfristigen Perspektive ist der wohl riskanteste Punkt der Vereinbarung die Zukunft der CO2-Märkte. Um Unsicherheiten zu vermeiden, ist eine schnelle Reform der CO2-Märkte ebenso angezeigt wie die Finanzierung internationaler Projekte zur Schadensbegrenzung. Viele Staaten verfolgen ihre eigene Klimapolitik.
Die Kopenhagener Erklärung will diese lokalen Politiken nicht ersetzen und die Impulse, die im Vorfeld der Klimakonferenz zu verspüren waren, nicht ausbremsen. In den folgenden Wochen wird sich natürlich zeigen, wie es um die Bereitschaft der jeweiligen Staaten steht, eine ehrgeizige Klimapolitik zu verfolgen und so den momentan vorhandenen Schwung aufrechtzuerhalten.
Deutsche Bank Research: Copenhagen and beyond – a glass half full, 25. Januar 2010
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